Ofenrohre für Kaminofen

Ofenrohre, auch Rauchrohre genannt, gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen. Je nach Ofen müssen bestimmte Ofenrohren eingesetzt werden. Grundsätzlich müssen alle Ofenrohre nach DIN zugelassen sein.


Für Kaminöfen werden Ofenrohre verwendet, die mit hochhitzebeständigem Lack überzogen sind und die CE- Zertifizierung nach DIN EN 1856-2 aufweisen. Bei den Ofenrohren und Formteilen, wie Rundbögen, ist der Durchmesser auf einer Seite verjüngt und auf der anderen Seite geweitet. Dies gewährleistet eine hohe Passgenauigkeit und eine leichte und schnelle Montage.

Bei Pelletöfen kommen Ofenrohre zum Einsatz, die von außen und innen emailliert und mit einem hitzebeständigen Silikonring versehen sind, der speziell für Pelletöfen entwickelt worden ist. Sie sind nach DIN 1298-DIN EN 1856-2 zertifiziert.

Kachelöfen, Kamine, Werkstattöfen und Heizkessel werden mit Rohren aus hochwertigem unlackierten Stahl bestückt, da diese in der Regel nicht sichtbar sind. Diese Rohre sind für feste, sowie flüssige Brennstoffe geeignet und entsprechen der DIN 1298 / DIN EN-1856-2.

Ofenrohre gibt es außerdem noch in vielen anderen Ausführungen, wie zum Beispiel aus feueraluminierten Stahlblech, gebläuten Stahl, Edelstahl, die auch für den Außenbereich einsetzbar sind, farbig emaillierte Standard- Ofenrohre, wie man sie noch von früher her kennt, aus feueraluminiertem Stahl und farbig pulverbeschichtetes feueraluminierten Stahl- Ofenrohr. Selbst aus Messing und Aluminium sind Ofenrohre erhältlich.

Sollten bauchtechnisch spezielle Verbindungen nötig sein, gibt es auch hierfür Spezialrohre, die keinen Ofenanschluss unmöglich machen.

Bevor man jedoch mit dem Bau einer Feuerstätte beginnt, sollte man diese von dem zuständigen Bezirkskaminkehrer begutachten lassen. Dieser steht einem dann mit Rat und Tat bei Seite und man kann sicher sein, dass alles ordnungsgemäß geplant und ausgeführt wird. Dies erspart im Nachhinein sicherlich so manche Korrektur.